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INFORMATISCHE KOMPETENZEN
UND INHALTE IN BREMEN

Bremen stellt mit Abstand den Spitzenreiter dar, was informatische Bildung in der Grundschule angeht (11/38, 29%).

Sämtliche Befunde konzentrieren sich auf den Sachunterricht und dort ausschließlich auf die technische Perspektive, in der ein separater Abschnitt Informatik aufgeführt wird.

Die Zuordnungen verteilen sich annähernd gleichmäßig auf jahrgangsübergreifende Ziele für die gesamte Grundschulzeit (6/11, 55%) und solche, die dezidiert für die Klassenstufen drei und vier vorgesehen sind (5/11, 45%).

Über ein Drittel der kodierten Kompetenzen und Inhalte entfällt auf den Inhaltsbereich Informatiksysteme (5/13, 38%), dicht gefolgt von Algorithmen (4/13, 31%). Ebenfalls konnten Kompetenzen und Inhalte den Inhaltsbereich Informationen und Daten (2/13, 15%) zugeordnet werden. Zwei Nennungen konnten keinem Inhaltsbereich eindeutig zugeordnet werden (2/13, 15%); auch in dieser Kategorie nimmt Bremen mit der Hälfte aller entsprechend kodierten Kompetenzen und Inhalte (2/4, 50%) eine Spitzenposition ein. Die Inhaltsbereiche Informatik, Mensch und Gesellschaft und Sprachen und Automaten konnten nicht identifiziert werden.

Besonders auffällig ist bei Bremen, wie bereits erwähnt, der hohe Detaillierungsgrad der formulierten Kompetenzen und Inhalte. Diese werden durchgehend mit konkreten Beispielen unterlegt, die sowohl analoge Zugänge – etwa das Erproben von Codierungs- und Decodierungsverfahren (Bremen, Sachunterricht, S. 35, Kl. 1–4) – als auch dezidiert informatische Werkzeuge wie Mikrocontroller einschließen. Darüber hinaus enthalten einzelne Formulierungen bereits konkrete didaktische Impulse, etwa wenn zur Vermittlung des Algorithmenbegriffs vorgeschlagen wird, Algorithmen des Alltags zu nutzen – „sich schrittweise anziehen, die Lehrperson durch die Klasse ‚steuern' oder bei der Programmierung eines Mikrocontrollers" (Bremen, Sachunterricht, S. 35, Kl. 1–4).

Fach-
Lehrplan
Klassen-
stufen
Kompetenz/InhaltInhalts-
bereich
Kompetenz-
schwerpunkte
Seite
Sachbildung / Sachunterricht1–4Fragen stellen und sich begründet über informatische Zusammenhänge unterschiedlicher Komplexität äußern (z. B. Daten speichern und versenden)Technische Perspektive: Informatik35
3–4nachvollziehen, dass Informatiksysteme durch Menschen entwickelt wurdenInformatiksystemeTechnische Perspektive: Informatik35
1–4analoge Möglichkeiten des Codierens und Decodierens erproben und erläutern sowie Vereinbarungen nutzen und entwickeln, um Daten darzustellen und zu ver- und entschlüsseln (z. B. Morse-Alphabet, Braille- Schrift, Caesar-Verfahren)Information und DatenTechnische Perspektive: Informatik35
3–4ein Grundverständnis von Speicherung und Verarbeitung von Daten erlangen; analoges und digitales Aufbewahren thematisieren und unterscheiden (z. B. Archiv, Lager, Datenspeicher)Information und DatenTechnische Perspektive: Informatik35
1–4Beispiele für programmierte Geräte kennenlernen und mit mechanischen vergleichen (z. B. Waschmaschine / manuelle Waschwerkzeuge, Drucken, Heizen oder Kühlen früher und heute, Saug- oder Mähroboter)llInformatiksystemeTechnische Perspektive: Informatik35
1–4Bestandteile von Informatiksystemen benennen, die Funktionsweise von Informatiksystemen u. a. mit Hilfe des EVA-Prinzip nachvollziehen und beschreiben: Eingabe (z. B. Touch, Kamera, Sensoren) – Verarbeitung (z. B. CPU, Chipsatz, Controller) – Ausgabe (z. B. Bildschirm, Lautsprecher, Aktoren, Drucker)InformatiksystemeTechnische Perspektive: Informatik35
3–4ein erstes Grundverständnis für die Gemeinsamkeiten und Unterschiede menschlicher und maschineller Intelligenz entwickeln (z. B. Gehirn, Informatiksystem und Künstliche Intelligenz unterscheiden)erTechnische Perspektive: Informatik35
3–4informatische Werkzeuge durch eigene Nutzung kennenlernen (z. B. Mikrocontroller, Blockbasierte Programmierung, Algorithmen)Algorithmen, InformatiksystemeTechnische Perspektive: Informatik35
1–4Gegebene und selbst entwickelte Algorithmen zum Lösen von Problemen verwenden und die Brauchbarkeit der Lösung einschätzen (z. B. sich schrittweise anziehen, die Lehrperson durch die Klasse "steuern" oder bei der Programmierung eines Mikrocontrollers)AlgorithmenTechnische Perspektive: Informatik35
3–4Algorithmen mit den algorithmischen Grundbausteinen Anweisung, Sequenz, Wiederholung und Verzweigung entwerfen, realisieren und testen (z. B. Lehr-/Lernroboter oder unplugged (d. h. ohne Strom))AlgorithmenTechnische Perspektive: Informatik35
3–4grafische Programmierumgebungen (z. B. Scratch) sachgerecht benutzen sowie mit Informatiksystemen sachgerecht umgehen (z. B. Sequenzen und Schleifen)Algorithmen, InformatiksystemeTechnische Perspektive: Informatik35
Fach-
Lehrplan
Klassen-
stufen
Kompetenz/InhaltInhalts-
bereich
Kompetenz-
schwerpunkte
Seite
Sachbildung / Sachunterricht1–4Fragen stellen und sich begründet über informatische Zusammenhänge unterschiedlicher Komplexität äußern (z. B. Daten speichern und versenden)Technische Perspektive: Informatik35
1–4analoge Möglichkeiten des Codierens und Decodierens erproben und erläutern sowie Vereinbarungen nutzen und entwickeln, um Daten darzustellen und zu ver- und entschlüsseln (z. B. Morse-Alphabet, Braille- Schrift, Caesar-Verfahren)Information und DatenTechnische Perspektive: Informatik35
1–4Beispiele für programmierte Geräte kennenlernen und mit mechanischen vergleichen (z. B. Waschmaschine / manuelle Waschwerkzeuge, Drucken, Heizen oder Kühlen früher und heute, Saug- oder Mähroboter)llInformatiksystemeTechnische Perspektive: Informatik35
1–4Bestandteile von Informatiksystemen benennen, die Funktionsweise von Informatiksystemen u. a. mit Hilfe des EVA-Prinzip nachvollziehen und beschreiben: Eingabe (z. B. Touch, Kamera, Sensoren) – Verarbeitung (z. B. CPU, Chipsatz, Controller) – Ausgabe (z. B. Bildschirm, Lautsprecher, Aktoren, Drucker)InformatiksystemeTechnische Perspektive: Informatik35
1–4Gegebene und selbst entwickelte Algorithmen zum Lösen von Problemen verwenden und die Brauchbarkeit der Lösung einschätzen (z. B. sich schrittweise anziehen, die Lehrperson durch die Klasse "steuern" oder bei der Programmierung eines Mikrocontrollers)AlgorithmenTechnische Perspektive: Informatik35
3–4nachvollziehen, dass Informatiksysteme durch Menschen entwickelt wurdenInformatiksystemeTechnische Perspektive: Informatik35
3–4ein Grundverständnis von Speicherung und Verarbeitung von Daten erlangen; analoges und digitales Aufbewahren thematisieren und unterscheiden (z. B. Archiv, Lager, Datenspeicher)Information und DatenTechnische Perspektive: Informatik35
3–4ein erstes Grundverständnis für die Gemeinsamkeiten und Unterschiede menschlicher und maschineller Intelligenz entwickeln (z. B. Gehirn, Informatiksystem und Künstliche Intelligenz unterscheiden)erTechnische Perspektive: Informatik35
3–4informatische Werkzeuge durch eigene Nutzung kennenlernen (z. B. Mikrocontroller, Blockbasierte Programmierung, Algorithmen)Algorithmen, InformatiksystemeTechnische Perspektive: Informatik35
3–4Algorithmen mit den algorithmischen Grundbausteinen Anweisung, Sequenz, Wiederholung und Verzweigung entwerfen, realisieren und testen (z. B. Lehr-/Lernroboter oder unplugged (d. h. ohne Strom))AlgorithmenTechnische Perspektive: Informatik35
3–4grafische Programmierumgebungen (z. B. Scratch) sachgerecht benutzen sowie mit Informatiksystemen sachgerecht umgehen (z. B. Sequenzen und Schleifen)Algorithmen, InformatiksystemeTechnische Perspektive: Informatik35
Fach
Deutsch2025PDF
Mathematik2025PDF
Sachunterricht2025PDF
Religion2014PDF
KunstÄsthetische Bildung/Musik, Kunst und Darstellendes Spiel
2025
PDF
Sport2025PDF
Deutsch als ZweitspracheFächerübergreifende Handreichung
2002
PDF
Englisch2013PDF
Herkunftssprachen2015PDF
MedienBildungsplan
2012
PDF
FachübergreifendQualitätsmodul „Bildung in der digitalen Welt“
(2026)
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Fach
Deutsch2025PDF
Mathematik2025PDF
Sachbildung/
Sachunterricht
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Religion2014PDF
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MedienBildungsplan
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FachübergreifendQualitätsmodul „Bildung in der digitalen Welt“
(2026)
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Verteilung nach Fachlehrplänen


Klassenstufen

Zuordnung Inhaltsbereiche (Mehrfachzuordnung)

Die Bildungsstandards der GI (z. B. 2019) formulieren ein Kompetenzmodell aus Inhaltsbereichen (Algorithmen – A; Informatiksysteme –IS ; Information und Daten– I&D; Sprachen und Automaten – S&A; Informatik, Mensch und Gesellschaft – IMG) und Prozessbereichen (Modellieren und Implementieren; Begründen und Bewerten; Strukturieren und Vernetzen; Kommunizieren und Kooperieren; Darstellen und Interpretieren).